Da es im Norden Australiens schon um 7 Uhr stockdunkel ist waren wir bemueht unseren ersten Campingplatz, der sehr abgeschieden 50km westlich von Tully gelegen war, zeitnah anzufahren. Bei stroemenden Regen kamen wir an unserem ersten Campingplatz an und warteten eine gute Gelegenheit ab unser Zelt aufzubauen.
Am naechsten Morgen machten wir uns auf die naehere Umgebung um den Campingplatz herum zu erkundigen und ein paar Bilder am nahegelegenen Fluss zu schiessen. Eine Stunde spaeter ging es dann aber auch schon los, da wir uns fuer diesen Tag einige Wasserfaelle nahe den Atherton Tablelands vorgenommen haben. Wieder zwei Autostunden entfernt kamen wir zu den beruehmten Milla Milla waterfalls und dem waterfall. Allerdings war nur der Milla Milla Wasserfall dazu geeignet in ihm zu schwimmen. Trotzdem hier noch die Bilder der anderen Wasserfaelle:
Abends wurde der wohl schoenste Campingplatz auf unserer Tour angefahren. Denn der Tinaroo Falls Campingplatz lag direkt am gleichnamigen See und wir hatten einen wunderschoenen Blick ueber denselben und konnten wieder einmal einen schoenen Sonnenuntergang waehrend dem Grillen geniessen. Wir wunderten uns schon, warum denn so viele Kokaburras auf den Baeumen sassen und uns beim Grillen zu sahen.
Am naechsten Tag ging es durch herrliche Landschaften, weite Felder und ueber kilometerweite leere Strassen durch die Atherton Tablelands. Und was waere ein Campingausflug, wenn nicht auch eine Panne passieren wuerde: Als mir durch Mareeba fuhren und eine lokale Tankstelle ansteuerten war es so weit... ein Bordstein schlich sich geheimnissvollerweise unter das linke Hinterrad und da Q diesen uebersah hatten wir einen Platten.
Dort sollten die naechsten zwei Tage auf einem Campingplatz mit warmen Duschen! und Stromanschluss verbracht werden. Da wir immer abends an die Campingplaetze ankamen, bestand die Hauptbeschaeftigung an den Abenden darin, das Zelt aufzubauen und Essen zu kochen und da es wie oben erwaehnt schon sehr frueh dunkel war ging es dann fuer gewoehnlich auch recht frueh ins Zelt.
Auf dem Weg zurueck ins Camp wurde noch ein nahegelenes Wasserloch mit Liane unsicher gemacht:
Am gleichen Abend ging es dann mit dem Verzehren von aussergewoehnlichen Getier gerade weiter: Nach dem Abendessen gingen wir mit einer Gruppe Australier an den Strand, um dort ein Lagerfeuer zu machen. Bei herrlichen Sternenhimmel wurde dem Zuendeltrieb nachgegangen und alles brennbares das am Strand zu finden war zusammengescharrt. Nach ein paar Minuten bemerkten wir, dass sich eine handgrosse Krabbe im Feuer verirrt war, was trotz ihrem Schicksal uns doch ganz gut schmeckte...
Am naechsten Morgen hiess es dann frueh raus, um unser Zelt abzubauen, um uns auf den Weg nach Port Douglas zu machen. Port Douglas hat die hoechste Millionaersdichte ganz Australien, was man spaetestens erkennt, wenn man zu einem Lookoutpoint den Hang im Ort hinauffaehrt und an zahlreichen Villen vorbeikommt. An dem Lookoutpoint wurde wiedermal ein langer Sandstrand bewundert und dazu eine Wassermelone verzehrt ;-)
Nach einem kleinen Spaziergang am Strand ging es direkt zu unserem naechsten und zugleich letzten Campingplatz in Kuranda, wo zuvor noch die Barron Falls besichtigt wurde und dann der Tag im Pool zu Ende gehen sollte. Am naechsten Morgen, 17.11. hiess es fuer mich am Flughafen in Cairns Abschied nehmen. Mein weiterer Weg fuehrte mich nach Sydney, wo ich nun seit Montag bin. War echt eine schoene Woche und nun bin ich auch froh, dass ich kein blutiger Anfang in Sachen Camping bin!


